2 Jahre Neue EuromedClinic: Eröffnung für Kassenpatienten noch 2008 geplant
Neue Arbeitsplätze und Investitionen lassen Mitarbeiter aufatmen
Fürth/Nürnberg: Zwei Jahre nach der Übernahme der EuromedClinic können die beiden Geschäftsführer Dr. med. Clemens Ritter von Kempski und
Dr. med. Guido J. Quanz die Übernahme der Klinik als Erfolg verbuchen: So konnten nicht nur die
vorhandenen ca. 300 Arbeitsplätze in Klinik, Arztpraxen und bei den Dienstleistern für Küche,
Reinigung und Technik erhalten, sondern sogar ca. 50 neue geschaffen werden.
Die größte Privatklinik Deutschlands schreibt inzwischen wieder schwarze Zahlen und
erwirtschaftet ihre Investitionen wieder aus eigener Kraft. Insgesamt brachte das Jahr 2007 dem
Unternehmen ein Betriebsergebnis von 750.000 € und freie Mittel von 1.000.000 € die voll in das
Unternehmen reinvestiert wurden.
Dabei wurde die gesamte EDV erneuert und hochmoderne Medizintechnik wie ein
Computernavigationssystem für Knieendoprothesen angeschafft. So soll bei den Operationen sicher
gestellt werden, dass die Beinachse perfekt gerade wird und einseitige Belastung sowie frühzeitige
Lockerung vermieden wird.
In 2008 wird erneut siebenstellig investiert und unter anderem die Radiologie mit
Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Mammographie und digitaler Röntgenanlage
komplett neu ausgestattet.
Für 2008 plant die EuromedClinic, die derzeit zum Bedauern der Betreiber nur für Privatpatienten,
Beihilfeberechtigte und Selbstzahler zugelassen ist, die Öffnung für gesetzlich versicherte
Patienten, wie dies auch schon bei der Gründung der Klinik ursprünglich vorgesehen war. Der Antrag
auf Aufnahme in den Krankenhausplan des Freistaates Bayern ist gestellt und wird laut
Geschäftsführer Dr. med. Guido J. Quanz derzeit in München bearbeitet. Man erwartet in Kürze eine
positive Rückmeldung, da die Bedarfszahlen eine Zulassung wahrscheinlich machen und der Gesetzgeber
die Vielfalt der Krankenhausträger als Ziel der Krankenhausplanung festgelegt hat. Durch mehr
Wettbewerb soll die Qualität der Behandlung gesteigert werden.
Als betriebswirtschaftliches Ziel für das Jahr 2008 rechnet Geschäftsführer Dr. med. Clemens
Ritter von Kempski mit einem Umsatz in Höhe von ca.12 Millionen Euro.
Die positive Entwicklung führt man auf medizinischer Seite nicht zuletzt auf die im Jahr 2007
erfolgreich durchgeführte Gewinnung neuer Ärzte wie den Gastroenterologen Dr. med. Herbert
Schönekäs (vormals Klinikum Nürnberg), den Fußchirurgiespezialisten Prof. Dr. med. Hans-Heinrich
Küster (vormals Sankt-Elisabeth-Hospital Gütersloh) sowie den Orthopäden Dr. med. Peter Tichy
(zuvor Orthozentrum München) zurück.
Kernstück der Strategie der EuromedClinic ist die Schaffung von Hauptabteilungen mit eigenen Ärzten zusätzlich zu den
bestehenden Belegarztpraxen. Die erste Hauptabteilung, die Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie, hat sich seit ihrer Eröffnung im Oktober 2007 rasant entwickelt.
Weitere Hauptabteilungen wie Ästhetisch-Plastische Chirurgie und Psychiatrie sind in Planung.
Modellhaft für die traditionell interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärzte in der EuromedClinic ist das vor einem Jahr gegründete Zentrum für Männergesundheit unter der
Leitung von Prof. Dr. med. Lothar Weißbach und Dr. med. Michael Mocny. Es deckt mit seinem
urologisch-internistischen Ein-Tages-Check den Bedarf gesundheitsorientierter Männer im Großraum ab
und wurde wegen der großen Nachfrage inzwischen ausgeweitet. Für 2008 ist die Gründung eines
Frauengesundheitszentrums mit einem ähnlichen Vorsorgeschwerpunkt geplant.
6. März 2008
Kontakt für Rückfragen:
Karin Rönspies
Tel. 0911-377 47 33 oder roenspies@milemark.de
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